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Landestheater Salzburg

'Die Rolle der Tosca war mit Anda-Louise Bogza besetzt. Ihre dramatische, durch Expansion beindruckende Stimme geht mühelos zum hohen C.Das schockierende hohe B ließ weder Spoletta noch das Publikum kalt. Was ich noch von keiner Sängerin so intensiv hörte: Eine dunkle, unheimliche, völlig unweibliche Stimme, wie aus einem Grab, als wäre sie kein Stück von ihr, fasziniert und überrascht alle, nicht wie üblich erst ab "è morto", sondern schon gleich nach dem todlichen Messerstich. Abgesehen von der gesangstechnischen Bravour, die einen fast bassal gefärbten Klang schafft, ist diese naturalistische Färbung effizient und im Verismo legitim.'

Der Neue Merker - November 2006


'Mit der rumänischen Sopranistin Anda-Louise Bogza steht den Pragern eine Hauptdarstellerin zur Vefügung, die es mit größten Vorbildern aufnehmen kann. Aparte Bühnenerscheinung, ebenso kluges wie lebendiges Spiel und eine schöne, eigentümliche Stimme ergeben eine ausgereifte Gestaltung. Anda-Louise Bogzas lyrischer Sopran hat die genau zur Partie passende Fähigkeit zur dramatischen Expression, besitzt eine außerordentlich tragfähige, metallen dunkle Tiefe und Spitzentöne voll eindringlicher Stahlkraft. Eine Interpretin die wunderbar verinnerlicht singen kann, aber auch, damit den zweiten Akt rettend, schneidend aggressiv. Vor dem Mord an Scarpia, ganz traditionell melodramatisch mit Kerzenleuchtern und Kreuz, aber in jeder Sequenz gesungenund nicht geschrieen, war das "Gebet der Tosca" eigentlich der Höhepunkt des Abends. Das zeitlose Gebet eines leidenden Menschen.'

Drehpunkt Kultur - Gottfried Franz Kasparek - Oktober 2006


'Für den veristischen Edelreißer bedarf es vor allem dreier toller Stimmen: die Titelrolle war mit Anda-Louise Bogza überdurchschnittlich gut besetzt. Ein hochdramatischer Sopran, schmerzvoller Höhepunkt im "Vissi d'arte", ehe Tosca den Mord am hinterhältigen Polizeichef Scarpia begeht, im Glauben, sich und ihren Geliebten Cavaradossi zu retten.'

Salzburger Nachrichten - Ernst Strobl - Oktober 2006



Grand Théâtre de Luxembourg


'Anda-Louise Bogza gab der Titelfigur mit dunkel knisterndem Timbre und schmeichelnd runden Höhen aufregend sinnliche und dramatisch fesselnde Züge.'

Opernglas - Februar 2006

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